Januar 2017:

 

               Herzlichen Glückwunsch unserer 1. Mannschaft

zum Gewinn des eigenen

Hallenturnieres am 14.01.2017!

 

Den 4. Platz belegte der Siegener SC hinter dem

TuS Alchen und dem zweitplatzierten

VfL Klafeld-Geisweid, die im Finale mit 1:4 gegen

SV Setzen I verloren haben.


August 2016:


Juli 2016:

 

Ergebnisse der 52. Sportwoche vom 25. - 29.07.2016:

 

Montag, 25.07.2016

SV Setzen - Siegen-Giersberg 3:4

FC Kreuztal - Eichen-Krombach 2:0

FC Dautenbach - TSV Siegen 0:3

 

Dienstag, 26.07.2016

Türk-Geisweid - FC Kreuztal 3:2

TSV Siegen - SV Setzen 0:3

SV Setzen II - Eichen-Krombach 2:4

 

Mittwoch, 27.07.2016

FC Kreuztal - SV Setzen II 9:0

Siegen-Giersberg - FC Dautenbach 6:0

Eichen-Krombach - Türk-Geisweid 7:1

 

Donnerstag, 28.07.2016

SV Setzen II - Türk Geisweid 0:9

Siegen-Giersberg - TSV Siegen 3:0

SV Setzen - FC Dautenbach 7:1

 

Freitag, 29.07.2016

Spiel um Platz 3:

 

SV Setzen - Eichen-Krombach 5:0

 

Spiel um Platz 1:

 

Siegen-Giersberg - FC Kreuztal 4:5 n. E.

 

 

 

Turniersieger wurde der FC Kreuztal

 

 

 

 


März 2016:

 

 

Herzlichen Glückwunsch den

geehrten Mitgliedern!

 

Der SV Setzen dankt den langjährigen

Mitgliedern für Ihre Vereinstreue

 

 

 

 

hinten v.l.: U. Zimmermann (40 Jahre), A. v. Fugler (40), J. Schäfer (40),

W. Brombach (50), J. Engelhard (40), D. Homrighausen (50), H. Müller (60)

M. Ruschin (1. Vorsitzender)

vorne v. l.: F. Wohlgemut (40), W. Bruch (75), W. Schreiber (70), M. Engelhard (60)

 

 

 


Januar 2016:

Jugendturniere am 16. und 17. Januar 2016

 

Viel los „Am Schießberg“ , 6 Sieger bei 5 Turnieren

  

Wieder einmal veranstaltete der SV Setzen seine Hallenturniere Mitte Januar in der Geisweider Schießberghalle.

 

An 2 Tagen waren insgesamt 42 Teams bei 5 Turnieren im Einsatz.

 

Den Anfang machten am Samstagmorgen sechs E2-Teams des jüngeren E-Juniorenjahrgangs. Hier gewann das Team von Fortuna Freudenberg vor den beiden Teams des SV Setzen, sowie den Teams des FC Hilchenbach, des SV Netphen und des SuS Niederschelden.

  

Im Anschluss an das Turnier folgte das Turnier der Bambinis. Acht Teams und wieder einmal volle Ränge brachten Stimmung in die große Halle. Den inoffiziellen Turniersieg „eroberte“ das Team der SG Ottfingen-Rothemühle, die in einem reinen „kölschen Finale“ das Teams des RW Hünsborn mit 2:1 besiegte. Das Spiel um Platz 3 und 4 konnte das Team der SG Siegen-Giersberg mit 2-: gegen die Rosengartenkicker des SuS Niederschelden für sich entscheiden. Das Spiel um die nächsten Plätze endete ebenfalls 2:0 für den TSV Weißtal gegen die Spvg. Bürbach. Im Spiel um Platz 7 und 8 trafen die beiden Teams des Gastgebers aufeinander, keiner wollte dem anderen wehtun und spielte unentschieden 1:1.

  

Nahtlos ging es dann in das Turnier der E1 über. Hier starteten 8 Teams in 2 Vierergruppen. In der Gruppe A setzte sich das Team des SV Dreis-Tiefenbach durch starke Auftritte an die Spitze des Feldes, gefolgt vom TSV Siegen, den VfL Klafeld-Geisweid und der JSG Eiserfeld-Eisern. In der Gruppe B konnte das junge Team des FV Wallau (Kreis Biedenkopf) durch ein tolles Konterspiel begeistern. Sie gewannen ihre Gruppe vor den Teams der SpVg. Bürbach, den Jungs des TuS Johannland und der E1 des Gastgebers.

 

In den Platzierungsspielen spielten JSG Eiserfeld-Eisern gegen den SV Setzen 3:3 und beide teilten sich den 7. Platz, der VfL Klafeld-Geisweid wurde durch einen 3:1 Sieg gegen den Tus Johannland 5. Die SpVg. Bürbach gewann das Spiel um Platz 3 und 4 gegen den TSV Siegen mit 4:2. In einem packenden und ansehnlichen Finale gewann der SV Dreis-Tiefenbach mit 2:1 gegen die jungen Hessen die Medaillen für den 1. Platz und wurde Turniersieger.

  

Am Sonntag starteten dann 8 Teams des jüngeren F-Junioren-Jahrgang, der TuS Alchen startete sogar fast nur mit Bambinis. In der Gruppe A setzte sich der TSV Siegen nur Dank des besseren Torverhältnisses vor der SpVg. Bürbach an die Spitze. Dahinter folgten dann die Teams des 1. FC Littfeld und eben der jungen Alcher Mannschaft.

 

In der Gruppe B setzten die Jungs der beiden jungen Trainerinnen Imke Mohn und Sarah Gotthardt ein großes Ausrufezeichen und gewannen alle 3 Spiele ohne Gegentor. Zweiter wurden die Jungs der Sportfreunde Siegen, gefolgt von den Teams des SV Dreis-Tiefenbach und des 1. FC Kaan-Marienborns. In den Platzierungsspielen kam es dann zu folgenden Ergebnissen: Siebter wurde der 1. FC Kaan-Marienborn durch einen Sieg gegen den TuS Alchen,Platz 5 belegte der 1. FC Littfeld durch ein gewonnenes Spiel gegen das Dreisber Team, deutlich mit 3:1 konnte sich die SpVg. Bürbach den 3. Platz gegen die Sportfreunde Siegen sichern. Im Finale trafen die beiden besten Teams der Vorrunde aufeinander. In einem spannenden, ausgeglichen und packenden Finale konnte sich keins der beiden Teams durchsetzen, die Emotionen auf der Tribüne waren unten in der Halle zu spüren, aber man trennte sich unentschieden 0:0.

 

In Absprache mit beiden Trainerteams und der Turnierleitung wurden kurzerhand beide Teams zum Turniersieger erklärt, die Freude in den Gesichtern der Spieler in der Halle und der Fans auf der Tribüne war riesengroß und wurde mit großen Applaus beantwortet.

  

Im Anschluss an dieses Spektakel folgte dann das Turneir der F1-Junioren. Hier wurde in drei 4er-Gruppen gespielt. Im Halbfinale kam es dann zu folgenden Begegnungen: TSV Siegen-SV Setzen 1 0:1, SpVg. Bürbach-SV Setzen 2 4:0, SV Rahrbachtal-RW Hünsborn 3:1 und SV Fortuna Freudenberg-SG Siegen-Giersberg 1:2.

 

Im ersten Halbfinale musste sich die 1. Garnitur des Gastgebers mit dem Team des SV Rahrbachtal ausein-andersetzen, nach einem torlosen Spiel ging das 8m-Schiessen mit 1:3 verloren, im 2. Halbfinalspiel gewann die SpVg. Bürbach knapp mit 1:0 gegen das Team vom Sender. Das Spiel um Platz 3 gewannen dann die Gastgeber gegen die „Sender-6“ mit 2:1 und im Finale wurde das Team der SpVg. Bürbach seiner Favoritenrolle, es war das beste Team des Turniers, gerecht und gewann mit 3:0 gegen die Jungs des SV Rahrbachtal und holte somit den Turniersieg.

  

Es waren wieder zwei anstrengende Tage, aber wir haben wieder einmal viel Spaß mit allen Gast-Teams gehabt, das faire Miteinander bei allen Turnieren war toll - so macht es Spaß.

 


September 2015:

Wir trauern um unseren Freund und

langjähriges Mitglied

 

Hartmut "Hardy" Mayenschein

 

der am 20. September 2015 plötzlich und für

uns alle völlig unerwartet aus unserer Mitte

gerissen wurde.

 

Es bleibt uns nur "Danke" zu sagen für sein

ungewöhnliches Engagement und seine

Menschlichkeit.

 

Wir werden Dich nie vergessen.

 

                                                                                                                                                                 Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.

 

 


Juni 2015:


Juni 2015:

 

Trauriges Ende in der Kreisliga A: Direktabstieg!!!

 

Dank ans Team für zwei schöne Jahre und tolle Spiele im Kreisliga-Oberhaus! –

WIR KOMMEN WIEDER! – Keine Frage!

 

A b s t e i g e n im Sport bedeutet, dass man einen sprichwörtlichen Schritt tut – und zwar nach unten!

A b s t e i g e n tun in aller Regel Mannschaften, die in ihrer Spielklasse die beiden letzten Plätze belegen. Auf diesen Plätzen befinden sich jene Mannschaften, die die wenigsten Punkte errungen und kaum Spiele gewonnen haben.

A b s t e i g e n heißt dann, dass man künftig gegen andere Mannschaften, in aller Regel weniger starke, in niedrigeren Leistungsklassen spielt.

 

Der SV 1911 Setzen, der jetzt in die Kreisliga B abgestiegen ist, hat das in seiner Vereinsgeschichte schon mehrmals mitgemacht. Und jedes Mal ist er irgendwann in die Kreisliga A zurückgekehrt. Dann nennt man das A u f s t i e g, weil´s nach oben geht!

 

Schon vor Beendigung der aktuellen Spielzeit (vorletzter Spieltag) steht für den SV Setzen nach einer 1:2 Heimniederlage gegen den TuS Alchen der bittere Gang in die Zweitklassigkeit an. Schluss mit dem Märchen A-Liga! Nach dem Ertönen des Schlusspfiffs herrschte überall im Setzer Lager eine tiefe Leere, Schmerz, Fassungslosigkeit, Enttäuschung und auch Wut .

 

Es ist vieles, vieles gegen uns gelaufen. Es war ein sportlich unnötiger Abstieg, aber ganz zufällig war er nicht! Wir suchen die Schuld nicht bei anderen, sondern bei uns selbst. Schönrederei hilft uns nicht weiter. Die Gründe für unser Scheitern sind vielschichtig und multifaktoriell (stichwortartige Auflistung):

  • Unglaubliche Verletzungsmisere (teilweise bis zu 14 Spieler außer Gefecht)

  • Verheerende Zweikampfbilanz und Ballverluste (siehe Gegentore)

  • Desaströse Passquote und permanente Unkonzentriertheit in wichtigen Spielphasen

  • Gerade im Zentrum in der Offensive zu wenig Qualität beim Abschluss

  • Undiszipliniertheiten (Rote Karten)

  • Zum Teil ängstliche Auftritte in Verbindung mit übergroßer Nervosität zu Beginn und Ende eines Spiels waren nicht zuverlässig abzustellen (Angst vorm Gewinnen?!)

  • Zu viele Spiele sind ohne Not aus der Hand gegeben worden

  • Die Gesamtfehlerzahl in den Spielen war letztendlich zu hoch und damit hat man die Klasse am Ende selbst verspielt – das Unmögliche nicht wahr gemacht.

Es tut sehr weh, da es eine talentierte Truppe ist, die da auf dem Kunstrasen herumläuft. Leider konnte sie es nur zu wenig zeigen. Hier wäre durchaus mehr möglich gewesen. Hinterher ist man immer schlauer. Hätte, hätte, Fahrradkette. Es hat halt nicht ganz gereicht. Diesem traurigen Ende im Kreisliga-Oberhaus haben die SVS-Kicker natürlich nicht freiwillig zugestimmt – versteht sich von selbst. Auch an der Ernsthaftigkeit der Arbeit, die rings um die Mannschaft geleistet wurde, hat es nicht gefehlt!

 

Wir haben nicht immer die Spieler auf dem Platz gehabt, die ihre Leistung zu 100 % abrufen konnten, da sie angeschlagen waren. Das ist absolut menschlich. Die Drucksituation zu jedem Zeitpunkt der Rückrunde war ebenfalls enorm hoch (Zwang des unbedingten Gewinnen müssens). Wir haben jedoch alles versucht zurück zu kommen und einen hohen Aufwand betrieben. Es fehlte jedoch das Quäntchen Glück, um selbst Tore in ausreichendem Maße zu erzielen. Gleichzeitig wurden Missverständnisse im Spiel gnadenlos bestraft. Kleine Nuancen, die uns die Saison über begleitet haben, der wir nicht Herr wurden. Das ist nicht schlimm, aber natürlich bitter, wenn man absteigt.

Wir waren zeitweise, das heißt bei optimaler Kaderbesetzung, durchaus auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Wir wussten immer, dass wir damit leben müssen, bei Personalnotstand schnell an unsere Grenzen zu kommen. Dann darf und kann so was auch passieren. Leider wurde unsere Aufholjagd in der Rückrunde nicht mehr mit dem Klassenerhalt belohnt. Am Ende hat sich die Substanz der größeren Vereine über die gesamte Spielzeit durchgesetzt. Dennoch können wir auf unsere „1911er“ stolz sein.

 

Wenn der SVS eine Gewissheit hat, die auch diese Saison nicht ins Wanken geriet, dann ist es die, dass personelle Kontinuität sich auszahlt, wenn die richtigen Leute an der richtigen Stelle sind. Bei uns war und ist es so! Vereinsführung (Ruschin und Schleifenbaum), Sportliche Leitung (Köhler) und Trainerstab (Fünfsinn und Treutler) werden auch diesen Abstieg überstehen und den Aufstieg wieder hinbekommen. Denn neben fußballerischen Kenntnissen weisen sämtliche Verantwortliche auch eine profunde Menschenkenntnis auf. Das unterscheidet uns wohltuend von vielen anderen.

 

Der Blick auf unser „ N L Z „(= Nachwuchsleistungszentrum = Jugendabteilung) lässt uns nicht bange werden. Wir sind guter Hoffnung, diesen Betriebsunfall des Abstieges zu kompensieren, zu beheben und zu korrigieren. Die B-Jugenddes SV 1911 Setzen (Trainergespann Tim Broszinski und Tim Hermes, Spieler der „Ersten“) wurde nämlich vor einigen Wochen mit ihrem Team ungeschlagen Meister in ihrer Gruppe. Diese Jugendlichen sind für uns überaus wertvolle Mosaiksteine in der zukünftigen Zusammenstellung eines schlagkräftigen Kaders in der Seniorenabteilung. Basierend auf der Ausbildung sollen vermehrt Spieler aus der eigenen Talentschmiede integriert werden und das Eisen aus dem Feuer holen! Somit werden wir hoffentlich die Früchte unserer nachhaltigen Nachwuchsarbeit baldigst ernten.

Mit unseren geringen finanziellen Mitteln ermöglichen wir eine konsequente und von Teamgeist geprägte Arbeit, die den aktuellen Stellenwert unseres Klubs in der Siegener Fußballwelt festigen oder sogar verbessern kann.

Ein Neuanfang wird selbstredend sehr schwer. Auch wenn es jetzt zu einem Umbruch im Kader kommen sollte: Wenn ein Klub das meistern kann, dann dieser!

Klar wird es einen Abgang an Spielern geben – doch kann es ebenso gut sein, dass einige Leistungsträger der Verlockung widerstehen und lieber alles an einen Wiederaufstieg dieser Vereinsfamilie hängen und zusammen bleiben. Eine Illusion? Wer weiß das schon?

Wir bleiben ein Verein mit einem guten Reservoir an eigenen Jugendspielern. Von denen werden einige jetzt weitere Bewährungschancen bekommen. Dazu gehören ein paar gestandene Spieler, die den Laden mitreißen können und Verantwortung übernehmen. Wir sind davon überzeugt, dass wir oben mitspielen können, selbst wenn das kein Selbstläufer wird.

Wir wollen an unserem Konzept, mit jungen Spielern zu arbeiten, weitgehend festhalten. Gleichwohl wissen wir, dass in der B-Liga ein anderer Fußball gespielt wird und auch wir einen anderen Fußball spielen müssen.

Wir wissen, wen wir unbedingt behalten wollen und wen nicht. Trainer und Sportliche Leitung sind sich darüber im Klaren, wen man hier überhaupt gebrauchen kann, wer für den Fußball dort geeignet ist. Man darf gespannt sein, wie wir gegen defensivere, sehr tief stehende Teams mit anderen Spielsystemen agieren werden.

Nichtsdestotrotz werden wir auch in Zukunft genau und scharf rechnen müssen. Wir brauchen eine sportliche Bestandsaufnahme, aber auch eine wirtschaftliche. Denn wir brauchen nach wie vor Erträge um ein nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen.

 

Herzlichen Dank an alle Fans, Mitglieder, Gönnern und Sponsoren, die der Mannschaft über eine schwere Saison hinweg – und auch bei leider zahlreichen Tiefschlägen – in eindrucksvoller Weise zur Seite gestanden haben. Die „Rot-Weißen“ sind nun mal ein kleiner Verein, aber mit einem großen Wesen! Dieses Wesen haben unsere Zuschauer entscheidend mit geprägt und damit auch in der hinter uns liegenden Spielzeit über die Setzer Grenzen hinaus sichtbar gemacht.

 

Unser Verein verkörpert einen bodenständigen und familiären Charakter. Er spiegelt die Menschen aus dem Norden der Stadt Siegen mit dem Herz am rechten Fleck – manchmal stur und uneinsichtig, aber immer herzlich – wider und bildet so ein Aushängeschild, Markenzeichen und Stolz der Region.

 

Diese Werte und Normen unterstützen das primäre Ziel, Fußball in Setzen und der Region zu erhalten, ohne dabei die soziale Verantwortung für Mitglieder, Spieler und Fans zu vernachlässigen.

Mit jungen Talenten möchten wir die Werte „Bereitschaft, Siegeswillen, Fairplay und Verantwortung“ in die Tat umsetzen. Gepaart mit fußballerischer Qualität dieser Talente gilt es das Ziel „langfristigen, sportlichen Erfolg“ nach dem Motto „Wir entwickeln Zukunft!“ umzusetzen.

Ja, wir sind ein besonderer Verein!Wir stehen zu unserem SVS, in guten wie in schlechten Zeiten. Deshalb hoffen wir sehr, dass unser Anhang dem Verein auch in der kommenden Saison den Rücken stärkt.

Wir werden zurückkommen und wieder so Fußball spielen, damit die Leute, die uns zuschauen, wieder ihre Freude daran haben! Hoffen wir auf ein baldiges Comeback unseres Teams und dass wir in Zukunft wieder öfter über Tore und Erfolge jubeln dürfen.

 

Sobald die letzte Abstiegsträne verflossen ist und der Verstand eingeschaltet ist, dürfte jedem klar sein:

Nach dem Abstieg ist immer vor dem Aufstieg!

Freuen wir uns auf die schönen Seiten des Fußballs: Dass, wenn man verloren hat, man wieder aufstehen und gewinnen kann. Man hat es selbst in der Hand. Dass man sich zusammen tut und nach vorne schaut. Unser Fußball ist auch ein Symbol dafür, dass jeder in diesem Lande die Möglichkeit hat, ein höheres Ziel zu erreichen – und damit ein sozialer Aufstieg oder Anerkennung möglich ist. Wenn eine Gesellschaft das nicht hat, kommt´s zur Depression!

Kopf hoch – Mund abputzen – Einfach mal schütteln! – Ärmel hochkrempeln!

 

Auf geht´s Setzen! KÄMPFEN & SIEGEN!

Wir kommen zurück!

Gehen wir den Weg gemeinsam, ohne „Wenn und Aber“!

 

Fußball ist geil, wenn man gewinnt!

 

Man sieht sich auf´m Platz, auch in der B-Liga!

Gez. dsf

13.06.2015

  


Hallenturnier 10. Januar 2015

SV 1911 SETZEN e.V.

 

 

25. Hallenfußballturnier für Seniorenmannschaften

 

Samstag, den 10.01.2015, Sporthalle der Geschwister-Scholl-Schule

Am Schießberg, Siegen-Geisweid

Start: 12:00 Uhr

 

Schiedsrichter: Sefa Colak (VfB Burbach) und Christof Jochymski(SSV Sohlach-Buchen)

 

10 Mannschaften in 2 Fünfergruppen

Spielzeit: 1 x 12 Minuten

Titelverteidiger und Vorjahressieger: Siegener SC

 

VORRUNDE

 

Tabelle Gruppe A:

1. Siegener SC 12 17:6 +11

2. FC Kreuztal 9 11:4 + 7

3. 1.FC Dautenbach 6 7:10 -

4. SV Netphen 3 6:15 - 9

5. SV Setzen II 0 2:10 - 8

 

Tabelle Gruppe B:

1. SV Setzen I 12 12:5 + 7

2. TSV Siegen 9 9:5 + 4

3. SV Dreis-Tiefenbach 6 7:5 + 2

4. SSV Sohlbach-Buchen 3 7:13 - 6

5. FC Eiserfeld 0 2:9 - 7

  

  

KLEINES FINALE (Spiel um Platz 3 und 4)

TSV Siegen - FC Kreuztal 1:2

 

 

F I N A L E (Spiel um Platz 1 und 2)

Siegener SC - SV Setzen I 3:1

 

                                                    TURNIERSIEGER 2015: SIEGENER SC

                                                             2. Platz SV 1911 Setzen I

                                                             3. Platz FC Kreuztal

                                                             4. Platz TSV Siegen

 

Erfolgreichster Torschütze des Turniers: Ali Dakouche (Siegener SC, 6 Treffer)

Bester Torwart des Turniers: Almir Rastoder (Siegener SC)

 

Beide Spieler erhielten als kleine Anerkennung je ein 5-l-Fässchen edlen Gerstensaftes.

 

 

Der Gastgeber aus Setzen konnte etwa 150 Zuschauer zum Turnier begrüßen.

 

 

Der FC Altenhof musste die Teilnahme am Setzer Turnier aufgrund anderweitiger Verpflichtungen kurz vor Beginn absagen. Trainer des FCA, Oliver Mack, bemühte sich persönlich um einen Ersatz. Der 1.FC Dautenbach sagte umgehend zu, sprang somit ganz kurzfristig ein und ermöglichte somit einen fairen Spielverlauf. Für diese tolle Geste bedankt sich der SV Setzen hiermit ganz herzlich.

 

Gez. dsf

12.01.2015

 


November 2014:

Bericht zur Lage des SV 1911 Setzen

Abstieg? Scheitern? Was ist das? Alternativlosigkeit gibt´s hier nicht! So hatten wir uns die neue Saison 2014/2015 nicht vorgestellt! Das Spiel ist abgepfiffen. Das Bier steht kalt, aber niemand geht an die Kästen. Stattdessen sehe ich in müde, betroffene Gesichter. Und ich muss gestehen, das ärgert mich. Fasziniert und bewundernd haben wir beim SV Setzen im 1. Halbjahr 2014 zugeschaut, wie unsere erste Auswahlmannschaft elegant Hürde um Hürde genommen hat. Unbeirrt und zielstrebig – mit sehr gutem Ergebnis - die Kreisliga A abgeschlossen hat. War dieser Erfolg der vergangenen Spielzeit für den Verein mehr Fluch als Segen? Haben wir selbst vielleicht das eine oder andere Mal das Gefühl gehabt, gescheitert zu sein? Gescheitert vor allem an den eigenen Ansprüchen? Mitnichten! Seit Monaten belegen wir nun mit unserer „Ersten“ den unglückseligen 16. und damit letzten Tabellenplatz der Kreisliga A. Mit sparsamen acht Punkten aus 14 Spielen (2 Siege, 2 Remis und 10 Niederlagen, 17:42 Tore) zieren wir glanzlos das Tabellenende. Nein! Wir sind nicht gescheitert, noch nicht! Wir haben lediglich 1000 neue Wege entdeckt, die nicht funktioniert haben! Und im Übrigen gibt es sicherlich mehr Menschen, die in einer solchen Situation kapitulieren, als solche die scheitern! Aber ärgert es mich, weil wir diese Spiele verloren haben? Weil wir unser ausgegebenes Saisonziel nicht erreichen? Nein, das ist es nicht! Es ärgert mich, weil ich zusehen muss, wie wir gerade Ressourcen verschwenden. Zitat von Ernst R. Hauschka: Die Kraft, die es braucht, eine Niederlage zu verarbeiten, ist die Kraft, die zum Sieg gefehlt hat. Kraft und Energie sind bei uns also da. Warum nutzen wir sie nicht sinnvoll? Wenn das Leben einem Zitronen bringt, dann soll man bekanntlich Limonade daraus machen oder nach Salz und Tequila fragen. Es ist aber nicht die Frage, ob wir alles gegeben haben, um zu siegen. Ich schau in die Runde der abgekämpften Spieler: Von euch wird im Moment wohl niemand sagen, dass da noch mehr zu machen gewesen wäre. Wenn wir ehrlich sein wollen, müssen wir uns fragen, ob wir unser Potential richtig eingeschätzt haben. Potential kommt von Stärke, Macht. Mit Stärke und Macht verhält es sich wie mit der Energie in der Physik. Sie bedeuten die Fähigkeit, etwas zu verrichten, zeigen Entwicklungsmöglichkeiten auf. Genau diese Entwicklungsmöglichkeiten habe ich zu Saisonbeginn gesehen. Und ich sehe sie noch jetzt. Und ich sehe sie hier! Im Ausbau dieser Teamstruktur liegen unsere Möglichkeiten. Jede Niederlage, das wissen wir alle, ist immer auch ein Zeichen. In unserem Fall ein Zeichen, dass wir noch härter arbeiten müssen. Aber wir müssen die Niederlage erst einmal als Realität annehmen, um nach vorn schauen zu können. Wir verlangen von euch keine Demut. Mit Demut allein hat noch niemand den Abstieg vermieden. Was wir erwarten, ist: BESCHEIDENHEIT IN DER SELBSTEINSCHÄTZUNG! Das bedeutet auch, eigene Fehler zu erkennen und zu akzeptieren. Den Willen haben, nach Wegen zu suchen, um diese Fehler zu überwinden. Zitat Jürgen Klopp (zwischen zwei Spielen nach einer schmachvollen Niederlage): „Ihr habt jetzt fünf Minuten Zeit für Depressionen, und dann geht´s weiter!“ Sicherlich gibt es für unser bescheidenes Auftreten in der Liga auch andere triftige Gründe. Uns hat es mehr als böse erwischt! Das Thema VERLETZUNGEN zieht sich bei den 1911-ern wie ein roter Faden durch die neue Saison. Schon die Neuzugänge gingen verletzt, angeschlagen oder gar nicht an den Start. Im Verlaufe der Vorbereitung folgten mehrere tragische Verletzungen des einen oder anderen Spielers. Einige Akteure beginnen zu früh mit dem Training und sind somit leider weiter zum Zuschauen verdammt, weil die alte Verletzung nicht ausgeheilt ist und wieder aufbricht. Die Liste der Verletzten nahm kein Ende! Selbst Personal aus der Reserve-Elf kam nicht in Frage, da hier ein ähnlicher personeller Engpass vorlag. Somit spitzte sich die personelle Lage dramatisch zu und zwar in der Form, dass wir am 2. November im Spiel gegen den FC Eiserfeld nicht in der Lage waren, ein konkurrenzfähiges Team zu stellen. In Absprache mit Verantwortlichen des FCE und dem SVS wurde glücklicherweise eine Spielverlegung erwirkt. Trainer Jan Fünfsinn standen für diesen Sonntag nur sieben (!) gesunde, einsatzfähige Spieler zur Verfügung, inklusive zweier Altherren-Veteranen. Vor diesem Meisterschaftsspiel meldeten sich 14 – in Worten: VIERZEHN!!! – Aktive aus dem aktuellen Kader in Folge gesundheitlicher Probleme ab, darunter natürlich Leistungsträger und auch Langzeitverletzte (4 Spieler mit Kreuzbandschädigungen). Seit Saisonbeginn kämpfen wir gegen dieses vermaddeldeite Verletzungspech an und versuchen, der prekären Lage zu trotzen. An einen geregelten und vernünftigen Übungsbetrieb ist seit Wochen nicht mehr zu denken. Bisher konnte Fünfsinn nie auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Eine Feinjustierung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen war kaum möglich. Die Folge: Nicht nur im Angriff und Spielaufbau, sondern noch viel mehr in der Verteidigung zeigen sich Defizite. Hinzu kommt, dass gerade in Spielen gegen die unmittelbare Konkurrenz um den Liga-Verbleib nicht gepunktet werden konnte. Unterm Strich wurden hier wertvolle Zähler abgegeben, was nicht hätte sein müssen. Vielleicht waren es auch die Nerven, an denen der SVS scheiterte. Sicherlich auch ein Grund, aber in all diesen wichtigen Spielen wäre mit dem vorhandenen Personal ein Sieg oder Unentschieden im Bereich des Möglichen gewesen. Trotz des dezimierten Personals haben wir uns den Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben. WIR SIND AUF KEINEN FALL CHANCENLOS! Wer nie bitter geschmeckt hat, weiß nicht, was süß ist! Wir gehen als Tabellenletzter sicherlich nicht als Favorit in die weiteren Spiele und damit in die Rückrunde. Doch in Setzen ist jedem im und ums Team herum klar, dass diese Rolle zumeist schwer auszufüllen ist. Ein großes Ziel für uns ist es, die „Setzer Haubergsarena“ zu einer uneinnehmbaren Festung zu machen und hier möglichst jedes Spiel zu gewinnen. Dafür brauchen wir Sonntag für Sonntag die Unterstützung der Fans. Zumal in den letzten beiden Heimspielen im alten Jahr (Dielfen und TSV Siegen) der Grundstock gelegt werden muss, damit der Abstand auf die Nichtabstiegsplätze nicht zu groß wird. Natürlich läuft nicht alles rund bei uns, muss es aber auch nicht. Damit sich aber Erfolg einstellt, benötigen wir in der jetzigen Situation viel Zeit (leider!), harte Arbeit und vor allem Geduld. NOCH IST DER KEKS NICHT GEGESSEN! Zeigen wir der Liga, was wirklich in uns steckt! Eine Steigerung ist immer drin! Das größte Augenmerk gilt dem, was jetzt noch kommt. Wir werden uns einiges vornehmen, denn wir wollen am Ende nicht sagen: „Naja, war nicht schlecht, aber irgendwie war mehr drin.“ Wühlarbeit an der Basis für alle couragierten Mitstreiter ist nun gefragt. Jetzt gilt es einzig und allein gegen den drohenden Abstieg anzukämpfen. Der Klassenerhalt hängt am seidenen Faden. Wollen wir hoffen, dass er stark genug gewebt ist, um nicht zu reißen. Alles oder Nichts! Vollenden wir unser Werk! Es hängt allein von uns ab, ob wir das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen wollen. Und noch ein schönes Zitat von Theodor Fontane : A M M U T E H Ä N G T D E R E R F O L G ! „ALLE JAHRE WIEDER :::“, das ist nicht nur das traditionelle, schöne Weihnachtslied – es beschreibt auch die Herausforderungen, die wir gemeinsam in den vergangenen und zukünftigen Wochen zu bestehen haben. Dazu gehören wie üblich Stress, Hektik, genervte Menschen, diverse Unzuverlässigkeiten und vielerlei Probleme. Aber wem erzähle ich das? Diese Herausforderungen werden sich nicht von alleine erledigen, sondern sie bedürfen unseres ganzen Könnens, unserer Kreativität und unseres Willens. Es mag sogar die eine oder andere Schlammschlacht geben. Aber eines müssen wir bedenken: „Wenn man um Regen bittet, muss man mit dem Schlamm klar kommen. Das gehört dazu!“ Aber wir sind sicher, dass wir auch in Zukunft mit dem Schlamm klar kommen, denn wir haben ja das Potential dazu! Zur Potentialentfaltung braucht es Begeisterung, die wir alle nur in unserem gemeinsamen Tun finden. Nutzen wir die nächsten Tage des alten Jahres und erinnern uns mit Freuden und Vergnügen an die Highlights der vergangenen Monate und säen auf diese Weise den Samen für die Begeisterung, die wir im neuen Jahr brauchen werden. Ich freue mich sehr darauf, diese Zeit gemeinsam mit unseren Teams zu gestalten und wünsche allen, dass wir gut ins Jahr 2015 hinüberrutschen!

Man sieht sich auf´m Platz!

Gez dsf 23.11.2014

 


Juli 2014:

Das Abenteuer Kreisliga A geht für den SV 1911 Setzen weiter!

Lange Zeit war die Tabelle der Kreisliga A ein „Running Gag“. Bis wenige Spieltage vor Schluss durfte fast die Hälfte aller Teams auf den Titel  hoffen. Der Tabellenführer wechselte fast wöchentlich. Der spannende Saisonverlauf ließ lange vermuten, dass der Meister am Ende der „Einäugige“ unter den „Blinden“ sei.

Die Liga an sich war sehr ausgeglichen, aber trotzdem richtig stark und qualitativ sehr gut aufgestellt. Da konnte jeder jeden schlagen. Das galt auch in umgekehrter Form für die Teams, die gegen den Abstieg kämpften, d.h. die andere Hälfte der Liga befand sich permanent im Abstiegskampf! Niemand wusste genau, welcher Rang denn nun zum Klassenerhalt reichte, oder wo das rettende Ufer anzusiedeln war. Bis zu 7 Absteiger wären möglich gewesen, 5 sind es geworden!

Nach anfänglichen Problemen in der Hinrunde, die mit Platz 12 beendet wurde, verschaffte sich der SV 1911 Setzen mit seiner Truppe mehr und mehr Respekt in der Liga. Erst aus vielen unnötigen Niederlagen entstanden die notwendigen Entwicklungsschübe, etwas zum Besseren zu bewegen und zu verändern. Der Blick der Spieler wurde verstärkt nach vorne gerichtet – auf die nächsten Herausforderungen, die es ermöglicht haben, wieder Positives zu erleben.

Man konnte zu Beginn der Rückrunde viele Vorzeichen für eine erfreuliche Zukunft und Entwicklung unserer „Equipe“ ausmachen. Man hatte sich vor der Saison punktuell verstärkt, setzte aber als Aufsteiger - eine Liga höher – auf die goldene Generation, d.h. die SVS-Verantwortlichen waren von ihren „Youngsters“ aus der A-Jugend überzeugt. „Jugend forscht!“ ist hier wohl der richtige Nenner, der unsere eigene Strategie mit einem tollen 8. Tabellenplatz zum Ende hin belohnte. Die Spieler betraten den Platz mit Charakter und Identität. Sie hatten eine Vorstellung davon, wie sie zu spielen hatten – mit Kopf und Herz!

Immer wieder mussten auch zahlreiche Ausfälle kompensiert werden, und zwar in der Form, dass der SVS-Coach Jan Fünfsinn selbst teilweise auf der Bank saß. Unser Pluspunkt war in dieser Phase einfach der enorme Zusammenhalt im Team!

Zwar hatten wir auch den einen oder anderen Durchhänger, die sich leider nicht vermeiden ließen, doch in der Rückrunde fanden die Rot-Weißen aus Setzen so richtig in die Spur und sicherten sich so am Ende völlig verdient einen Nichtabstiegsplatz im Mittelfeld der Liga. Der SV 1911 Setzen war viertbestes Rückrundenteam der Liga!

Zweifellsohne gibt es für diesen Erfolg zumindest einen Namen: Der Star des Teams ist der Trainer – wider Willen! Ohne „Papa“ Jan Fünfsinn ist alles nichts!

Man muss das Rad nicht neu erfinden, um Erfolg zu haben, aber es genügt manchmal völlig, einen geeigneten Chefcoach an der Seitenlinie zu wissen, der beinah alles lenkt und steuert. Ein fußballsüchtiger Typ – eine Persönlichkeit, die fast den ganzen Tag an Fußball denken will und muss.

In Setzen ist er unumstritten und hat volle Rückendeckung für sein Tun. Er kennt seine Mannschaft wie kein anderer. Er ist sehr anspruchsvoll. Er versucht ein guter „Vater“ zu sein. Gleichzeitig steht gegenseitiger Respekt und Spaß am Spiel an erster Stelle im sportlichen Miteinander. Er hat einen starken Charakter. Und diese innere Energie überträgt er auf das Setzer Team!

Er ist wie ein Orchesterchef, der dafür sorgen muss, dass alle Instrumente zusammenspielen und die richtige Musik dabei herauskommt!

Übungsleiter Jan Fünfsinn scheint in der neuen Saison noch viel vorzuhaben, verspricht aber eher wenig, weil vorerst vieles noch ein „Prozess“ ist. Das Spiel soll verstärkt auf Offensive ausgelegt werden. Derlei klingt attraktiv, bedingt aber, dass die Aktiven begreifen, was der Chef von ihnen will und erwartet.

„Das Schwierige am Fußball ist, gut zu verteidigen und gut anzugreifen!“

Von daher ist jede Menge Detailarbeit in der Vorbereitungsphase auf die neue Saison angesagt. Wir werden uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern wieder bei Null anfangen.

Obwohl Sport und Biologie in vielen Bereichen eng zusammenhängen, wird es in Setzen keine sportwissenschaftliche Leistungsdiagnostik geben! Sogenannte Laktattests zur Beurteilung des Fitnesszustandes der einzelnen Athleten sind bei uns noch nicht „Usus“ (Brauch, Gewohnheit). Rückschlüsse auf Trainingszustand, Belastbarkeit und Ausdauer werden vom Trainer- und Betreuerteam per Weitsicht, Augenmaß und Bauchgefühl ermittelt. Es reicht der gesunde Menschenverstand. Wir halten die Augen offen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Während die heiße Phase der Vorbereitung läuft, stellen wir möglichst alle Mechanismen und Funktionen des Alltagsbetriebes auf die Probe und in Frage. Alles wird ausprobiert und in Ruhe getestet, Ungewöhnliches muss erkannt und beobachtet werden, man muss ins Team hineinhorchen, auf Unregelmäßigkeiten achten, Gefahrenstellen erkennen und gegebenenfalls schnellstens beseitigen oder korrigieren, entsprechende Maßnahmen ergreifen, man muss erkennen, ob das Team in der Spur bleibt, die Dosierung der Trainingseinheiten steigern oder senken, usw. usw.

Von dieser intensiven Detailarbeit wird es abhängen, ob der SV 1911 Setzen auch in der kommenden Saison eine ähnliche Rolle spielen kann wie bisher und ob wir an die gezeigten guten Leistungen anknüpfen können. Denn unser grobes Saisonziel heißt nach wie vor: einstelliger Tabellenplatz!

Wir wissen alle, was in der neuen Saison auf uns zukommt (u.a. drei Bezirksliga-Absteiger – Netphen, Hilchenbach und Weißtal – und zwei bärenstarke Aufsteiger – Deuz und TSV Siegen).

In unserer Gruppe gibt es nur noch zwei Reservemannschaften – Kaan-Marienborn und Salchendorf -, die die vergangene Spielzeit  Platz zwei bzw. vier belegt haben und somit neben vielen anderen (Burbach und Eiserfeld) ebenfalls zu den Titelanwärtern zählen.

Das Niveau der Kreisliga A, ohnehin bereits hoch angesiedelt, wird nochmals gravierend angehoben. Es wird wieder eine schwierige und spannende Saison, in der es fast nur Knüller und Nachbarschaftsduelle geben wird.

In der kommenden Saison oben angreifen?

Mitnichten! Wir wollen schon in den Dunstkreis der Spitzenteams vorstoßen (oberes Tabellendrittel) und den Druck erhöhen und attackieren. Aber mit den vorgenannten Konkurrenten wird dieses Vorhaben nicht eben leichter. Dass das eine Herkulesaufgabe für unseren kleinen Dorfverein darstellt, ist also allen klar! Aber wir werden uns vor niemandem verstecken. Hier ist etwas entstanden! Den Schwung, die Kameradschaft und das Potential, das wir zweifelsfrei besitzen, wollen wir mitnehmen ins zweite Jahr Kreisliga A und das Beste daraus machen. Wir haben einen guten Kader, der zu allem fähig ist. Wir wollen mit ihm etwas erreichen. Die Mannschaft soll Stück für Stück weiter entwickelt werden. Und dann wollen wir sehen, was dabei herausspringt und schauen,  was geht!

Wir wollen in der Liga lieber oben angreifen – und nicht unten!

 

 

Abgänge:

Stefan Marx, Julian Dilling, Timo Münter, Sebastian Klein, Kai Reitmaier, Marc Herzmoneit (alle SpVg. Bürbach), Faisal Hossein (Eichen-Krombach oder Littfeld), Burak Türkyilmaz (Wahlbach), Christian Simecka (Kaan-Marienborn), Leon Schmal (Ziel unbekannt), Rizo Curovic (Ziel unbekannt), Lukas Pfau (Ziel unbekannt), Christian Münker (Ziel unbekannt), Tim Braas (Hünsborn?), Steffen Klingelhoefer (Ziel unbekannt)